Tattoos – Diese Trends gehen (nicht) unter die Haut

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Foto: metro.co.uk

Wie in der Mode gibt es auch in der Tattoo-Welt Trends. Allerdings können wir diese nicht wieder ablegen und bei Kleiderkreisel verkaufen, wenn sie vorüber sind. Sie bleiben ein Leben lang bei uns. Deshalb sollte man sich vor dem Stechen in Ruhe Gedanken machen. Wir zeigen euch Tattoo-Trends, die wirklich ein Leben lang verschönern können und die, von denen ihr lieber die Finger lassen solltet.

Lettering

Den Trend des kunstvollen Schreibens gibt es nicht nur auf dem Papier und im Netz, sondern auch auf der Haut. Ob verschnörkelt, kursiv oder gerade, der Schriftzug sollte sehr fein tätowiert sein. Ein Trend, mit dem du dir wichtige Botschaften, auf leichte und leise Weise zu deinem Gegenüber transportieren kannst.

Foto: puncturedartefact.wordpress.com

Tiny Tattoos

Es bleibt fein…und klein! Es muss 2017 kein großes Kunstwerk mehr auf der Haut sein, die meisten geben sich mit einem kleinen Hingucker zufrieden. Beliebt sind grafische Elemente, kleine Tiere und Symbole. Die sogenannten “Tiny Tattoos” funktionieren fast auf jeder Körperstelle, ganz wie es gefällt. Wichtig ist auch hier, dass sie fein und ordentlich gestochen sind. Also den Tätowierer mit Bedacht auswählen.

Foto: glamour.com

Mit Blusen dieser Art könnt ihr kleine Tattoos an Schultern und Armen schön in Szene setzen und durch den femininen Schnitt einen Kontrast zur Tinte schaffen.

Hand Poked

In vielen Studios wird sich mittlerweile auf die traditionelle Handpoking-Technik zurück besonnen. Heute wird dafür meist ein Metallstab mit einer Nadel an der Spitze verwendet, mit der Punkt für Punkt die Tinte unter die Haut gebracht wird. Dadurch entsteht der besonders filigrane und natürliche Look der Motive.

Fotos: sortra.com

Achtung, bei diesen Trends solltet ihr vorsichtiger sein:

Blackout-Tattoo

In den sozialen Medien tauchen immer mehr großflächige Tattoos auf, die ganze Körperteile  “ausmalen”. Oft dienen sie als sogenannte Cover Ups, die andere, schief geratene Motive überdecken sollen. Neben dem sehr schmerzhaften Prozess des Stechens, bringt dieses Tattoo durch die große Menge an Tinte auch viele Giftstoffe und Schwermetalle mit sich, die krebserregend sein können oder Allergien auslösen. Die komplette Entfernung eines solchen Tattoo ist praktisch unmöglich.

Foto: dailymail.co.uk

White Tattoos

Auf Fotos sieht dieser Trend einfach toll aus! Die hellen Tattoos scheinen eine tolle Alternative zu sein, denn sie wirken dezenter und unauffälliger als ihre dunklen oder farbigen Kollegen. Allerdings kann schon beim Stechen viel schief gehen, denn die Motive müssen freihändig ohne Vorzeichnung gestochen werden, damit keine Farbe in das Tattoo gelangt. Zusätzlich neigen sie zu Verfärbungen ins Gelbe, bei dunklen Typen ins Graue oder Grüne. Irgendwann verschwindet das Tattoo meist ganz oder teilweise.

Foto: whiteinktattooscenter.com

Carolin Henkelmann

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